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Goldschmied-Überfall in Hamburg: Täter verurteilt

today25. September 2026 2

Hintergrund
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Nach einem brutalen Überfall auf einen Goldschmied in Hamburg-Langenhorn hat das Landgericht Hamburg am heutigen Freitag die Urteile gegen drei Angeklagten verkündet. Die Männer wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, womit der Fall nach der schwerwiegenden Tat eine gerichtliche Klärung findet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die drei Täter im Alter von 25, 47 und 49 Jahren den Goldschmied in seinem Zuhause attackierten und ausraubten.

Der Überfall ereignete sich bereits am 17. März 2025. Der damals 71-jährige Goldschmied Thomas S., der seine Werkstatt in den Räumen seines Wohnhauses in Hamburg-Langenhorn betrieb, wurde zum Opfer eines minutiös geplanten Raubes. Die Täter sollen den Senior bereits ab Mitte Februar 2025 gezielt im Internet ausgespäht und sein Wohnhaus wochenlang beobachtet haben. Zudem wurde am Wagen des Goldschmieds ein GPS-Tracker angebracht, um seine Bewegungen zu überwachen.

Am Tattag, einem Montagmorgen gegen 10:15 Uhr, sollen die Männer zugeschlagen haben. Als das Opfer die Tür öffnete, wurde es mit einem Faustschlag ins Gesicht überwältigt und anschließend in die Küche geschleift. Dort fesselten die Täter den Mann an Armen und Beinen und drohten ihm unter anderem mit dem Tode, um den Aufenthaltsort eines Tresors zu erfahren, den es jedoch nicht gab. Die Räuber durchsuchten das Haus und die Werkstatt des Goldschmieds etwa eine Viertelstunde lang und erbeuteten Altgold, Schmuck und Edelsteine im Wert von bis zu 250.000 Euro, die seine gesamte Altersvorsorge darstellten. Der Goldschmied erlitt bei dem Überfall eine aufgeplatzte Lippe, Prellungen an Kopf und Gesicht sowie Fesselspuren an den Handgelenken. Später erlitt er einen Herzinfarkt, der einen sechswöchigen Krankenhausaufenthalt nach sich zog und sein Leben nachhaltig veränderte.

Die schnelle Festnahme der Täter gelang der Hamburger Polizei durch einen Zufall: Die Räuber hatten ihre Beute in einem Rucksack des Opfers verstaut, an dem ein AirTag befestigt war. Das Ortungssignal führte die Ermittler direkt nach Berlin, wo die drei serbischen Staatsangehörigen rasch gefasst werden konnten. Ein weiterer mutmaßlicher Mittäter befindet sich noch auf der Flucht.

Die Strafkammer des Landgerichts Hamburg verurteilte die Angeklagten wegen schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu den mehrjährigen Haftstrafen. Das Urteil, das wir von RADIO REEPERBAHN Hamburg heute bekannt geben, bringt somit einen wichtigen Abschluss in diesem Fall, der nicht nur den materiellen Verlust, sondern auch tiefe seelische Wunden beim Opfer hinterlassen hat. Die Täter müssen mit bis zu sieben Jahren Haft rechnen.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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