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Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist erneut Ziel massiver russischer Angriffe geworden, die zu Toten und Verletzten unter der Zivilbevölkerung geführt haben. Dabei wurden in der Nacht Raketenfragmente gesichtet, die eine Entbindungsklinik im Bezirk Podilskyi getroffen haben sollen, wobei auf dem angrenzenden Parkplatz eine Person ums Leben kam. In einem Wohnhaus werden zudem Menschen unter den Trümmern vermutet, was die Zerstörung ziviler Infrastruktur erneut in den Fokus rückt. Mindestens zwei Menschen wurden bei den jüngsten Angriffen in Kiew getötet und mehrere weitere verletzt.
Nach Angaben der Kiewer Militärverwaltung (KMVA) erfolgte der Beschuss in mehreren Wellen mit ballistischen Raketen, begleitet von Drohnenangriffen. Die ukrainische Hauptstadt war in den letzten Tagen bereits Ziel besonders heftiger russischer Drohnenattacken. Die Angriffe am Donnerstagmorgen trafen laut Nachrichtenagentur Reuters drei Bezirke Kiews, wobei auch Wohnhäuser, Lagergebäude und medizinische Einrichtungen beschädigt wurden.
Die gezielte Zerstörung ziviler Infrastruktur durch Russland hat weitreichende Folgen. Neben direkten Treffern auf Wohngebiete wurde auch die Telekommunikationsinfrastruktur beschädigt, was zu vorübergehenden Problemen bei der Kommunikation und dem Internetzugang führen kann. Laut Berichten wurden Rechenzentrumsausrüstungen getroffen, wodurch rund 100.000 Abonnenten in Kiew und der umliegenden Region ohne Internetzugang blieben. Diese Angriffe reihen sich ein in eine systematische Strategie Russlands, die zivile Infrastruktur wie Energie- und Wasserversorgung sowie Lebensmittellager zu zerstören, um das tägliche Leben für die ukrainische Bevölkerung unmöglich zu machen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts der anhaltenden Angriffe erneut die internationale Gemeinschaft zur Stärkung der Luftverteidigung der Ukraine aufgefordert. Er betonte die dringende Notwendigkeit von Patriot-Luftabwehrraketen zur Abwehr ballistischer Angriffe. Zudem appellierte er an die USA und weitere westliche Verbündete, den Druck auf den Aggressor zu erhöhen und die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Diese Forderungen wurden zeitgleich mit der UN-Generalversammlung in New York geäußert, wo diplomatische Appelle stattfanden.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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