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Die ohnehin angespannte Lage im Ukraine-Krieg hat sich nach jüngsten russischen Angriffen auf die ukrainische Region Kiew und die Stadt Dnipro weiter verschärft. Bei diesen Attacken wurden eine Frau und mehrere Kleinkinder getötet. Allein in der südostukrainischen Großstadt Dnipro kamen in der Nacht auf Dienstag mindestens vier Menschen ums Leben und sechs weitere wurden verletzt, als russische ballistische Raketen Industrieanlagen trafen, wobei noch Verschüttete unter den Trümmern vermutet werden. Bereits am 2. September waren in Dnipro bei einem Raketenangriff auf Lebensmittellager mindestens zwei Menschen getötet und fünf verletzt worden. Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde erneut zum Ziel von Drohnenangriffen, die am 22. September drei Menschen verletzten und ein Logistikbetrieb in Brand gerieten, während ein fünfstöckiges Wohnhaus beschädigt wurde. Anfang September führten russische Drohnenangriffe in Kiew zu mindestens neun Verletzten und Schäden an mehreren Wohngebäuden, einem Kindergarten sowie einer Universität.
Die Angriffe auf zivile Infrastruktur und Wohngebiete unterstreichen die verheerenden Auswirkungen des Konflikts auf die Bevölkerung. Während Moskau weiterhin bestreitet, absichtlich zivile Ziele anzugreifen, wirft Kiew Russland eine gezielte Kampagne des Terrors gegen die Zivilbevölkerung und wirtschaftliche Interessen vor. Häufig werden bei diesen Angriffen auch Energieanlagen ins Visier genommen, was zu Stromausfällen in mehreren Regionen führt, wie etwa am 23. September in fünf ukrainischen Gebieten nach russischen Drohnen- und Artillerieangriffen gemeldet wurde.
Gleichzeitig meldete Moskau massive ukrainische Drohnenattacken, die in den vergangenen Tagen Russland mit mehr als 1.000 Drohnen überzogen haben sollen. Die russische Hauptstadt Moskau wurde am 20. September, dem letzten Tag der Parlamentswahl, zum Ziel eines der schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn, bei dem Drohnen und Marschflugkörper eine Raffinerie im Stadtteil Kaputnia trafen und in Brand setzten, obwohl Hunderte Drohnen abgewehrt worden sein sollen. Auch die Raffinerie in Samara an der Wolga wurde von ukrainischen Streitkräften mit Drohnen attackiert, was zu einem Brand führte und Berichten zufolge einen Menschen tötete. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte Angriffe im russischen Hinterland und betonte, dass die Ukraine den Krieg dorthin zurückbringe, wo er hergekommen sei, um Produktionsanlagen zu beschädigen, die die russische Armee versorgen.
Als direkte Reaktion auf die erhöhte Eskalation versetzte Polen seine Luftabwehr in erhöhte Bereitschaft. Erst am 19. September führte Polen präventive militärische Luftoperationen durch, die später beendet wurden, nachdem keine Verletzungen des polnischen Luftraums festgestellt wurden. Polens Ministerpräsident Donald Tusk warnte zuvor vor einer möglichen Intensivierung russischer Angriffe auf die Ukraine und deren Unterstützer in den kommenden Wochen. Diese Maßnahmen unterstreichen die anhaltende Besorgnis in den NATO-Anrainerstaaten über die Sicherheit ihres Luftraums angesichts der intensiven Gefechte nahe ihrer Grenzen. Die strategisch wichtige militärische Kooperation zwischen Polen und der Ukraine im Bereich der Rüstungsversorgung ist dabei von großer Bedeutung.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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