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Hamburg, 30. Juli 2026
Der deutsche Profifußball feiert einen historischen Meilenstein: In der abgelaufenen Saison 2025/26 wurde ein neuer Ticketrekord erzielt. Die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga verkauften zusammen 21.404.258 Eintrittskarten, ein Höchstwert in der Geschichte des deutschen Fußballs. Diese beeindruckende Zahl untermauert die anhaltend große Anziehungskraft des Sports in Deutschland und bestätigt seine Spitzenposition bei den Zuschauerzahlen in Europa.
Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung in der Ersten Liga, wo die Ticketverkäufe im Vergleich zur Vorsaison um beachtliche 9,1 Prozent anstiegen. Insgesamt wurden in der Bundesliga 12.718.097 Tickets abgesetzt, was einem durchschnittlichen Besuch von 41.562 Fans pro Spiel entspricht. Die Stadien waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 96,10 Prozent nahezu immer voll. Ein wesentlicher Faktor für diesen Aufschwung war die Rückkehr von Traditionsvereinen wie dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln ins Oberhaus.
Für unseren Hamburger SV war die Saison 2025/26 eine triumphale Rückkehr in die Bundesliga nach sieben Jahren Abwesenheit. Der Verein trug maßgeblich zum Rekord bei und stellte mit durchschnittlich 56.947 Zuschauern pro Heimspiel einen neuen Vereinsrekord auf. Damit belegte der HSV ligaweit den fünften Platz in der Zuschauergunst. Sämtliche 17 Heimspiele im Volksparkstadion waren restlos ausverkauft, was die enorme Fannähe und die Strahlkraft des HSV in der höchsten Spielklasse eindrucksvoll unterstreicht.
Auch wenn die 2. Bundesliga einen leichten Rückgang der Ticketverkäufe verzeichnete, nachdem die großen Zuschauermagneten wie der HSV und der 1. FC Köln in die erste Liga aufgestiegen waren, bestätigte sie dennoch ihre Position als eine der zuschauerstärksten zweiten Ligen weltweit. Insgesamt wurden in der 2. Bundesliga 8.686.161 Tickets verkauft, mit einem Schnitt von 28.386 Besuchern pro Partie. Diese Zahlen verdeutlichen, dass das Interesse am deutschen Profifußball auch unterhalb der ersten Liga ungebrochen ist.
Bundesliga-Geschäftsführer Marc Lenz betonte die hohe Anziehungskraft des deutschen Profifußballs. Er führte das Rekordniveau nicht nur auf die sportliche Qualität und die großartige Stadionatmosphäre zurück, sondern auch auf die starke Verankerung der Klubs in ihren Regionen, die hohe Stadionsicherheit sowie die im internationalen Vergleich moderaten Ticketpreise. Ein erheblicher Anteil der verkauften Tickets entfiel zudem auf Dauerkarten, die in der Bundesliga 55,45 Prozent aller verkauften Eintrittskarten ausmachten und damit einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg leisteten.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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