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CDU plant deutliche Senkung der Stromsteuer für Haushalte

today12. Oktober 2026 4

Hintergrund
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Das CDU-Präsidium hat nach seiner jüngsten Klausur eine weitreichende Senkung der Stromsteuer für alle privaten Haushalte in Deutschland angekündigt. Bundeskanzler Friedrich Merz versprach, diese Entlastungen würden nun „wirklich kommen“, um das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Dies ist eine Reaktion auf die anhaltend hohen Energiepreise, die Haushalte, auch in Hamburg, belasten.

Aktuell zahlen deutsche Privathaushalte eine Stromsteuer von 2,05 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die Europäische Union empfiehlt ihren Mitgliedstaaten jedoch einen Mindeststeuersatz von lediglich 0,05 Cent pro kWh für die nichtbetriebliche Nutzung und 0,10 Cent pro kWh für Haushalte. Eine Absenkung auf das europäische Mindestmaß, wie sie die CDU nun plant, würde den deutschen Staatshaushalt Schätzungen zufolge jährlich rund 5,4 Milliarden Euro kosten. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh könnten sich die Einsparungen auf etwa 81 bis 83 Euro pro Jahr belaufen. Im ersten Halbjahr 2026 lag der durchschnittliche Strompreis für private Haushalte bei 37,97 Cent je Kilowattstunde.

Die angekündigte Senkung der Stromsteuer ist nicht neu in der politischen Debatte. Bereits im Koalitionsvertrag von Union und SPD aus dem Jahr 2025 war die Reduzierung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß für alle Verbraucher als „Sofortmaßnahme“ vorgesehen. Diese Zusage wurde jedoch bislang nur für bestimmte Wirtschaftsbereiche umgesetzt, was Kanzler Merz selbst als eine „Glaubwürdigkeitslücke“ bezeichnete, die nun geschlossen werden solle. Die CDU-Führung beriet bei ihrer zweitägigen Klausur über Konsequenzen aus mehreren schweren Wahlniederlagen im September, bei denen die Partei in Mecklenburg-Vorpommern erstmals den Einzug in einen Landtag verfehlte. Merz betonte, die Partei müsse sich aus einer „Vertrauenskrise“ herausarbeiten.

Tatsächlich zeigen Umfragen, dass das Vertrauen in Bundeskanzler Merz und die Bundesregierung zuletzt erheblich gesunken ist. Eine Mehrheit der Deutschen hält seine Kanzlerschaft laut jüngsten Erhebungen für gescheitert. Die nun geplante Stromsteuersenkung wird als Teil eines Maßnahmenbündels verstanden, mit dem die CDU wieder näher an die „Lebenswirklichkeit der Menschen“ herangeführt werden soll. Kanzler Merz will die Finanzierung dieser Entlastungen durch zusätzliche Spielräume im Bundeshaushalt ermöglichen, die sich aus einem erwarteten Wirtschaftswachstum für 2026 ergeben könnten. Bundesfinanzminister Klingbeil äußerte jedoch Zweifel an der nachhaltigen Gegenfinanzierung.

Für die Bürgerinnen und Bürger in Städten wie Hamburg ist diese Ankündigung von großer Bedeutung, da die Strompreise, obwohl sie 2026 leicht gesunken sind, weiterhin auf einem hohen Niveau liegen. Durch frühere Entlastungen, wie die Abschaffung der EEG-Umlage im Jahr 2023, wurden bereits Teilstrompreisbestandteile reduziert. Die nun in Aussicht gestellte Senkung der Stromsteuer würde eine weitere spürbare Entlastung darstellen und ist ein klares politisches Signal im Bemühen der CDU, das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Unser Sender, RADIO REEPERBAHN, wird die Entwicklungen in Berlin und die Auswirkungen für unsere Hörer in Hamburg genau verfolgen.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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