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Moskauer Flughäfen wegen Drohnenalarm vorübergehend geschlossen

today12. Oktober 2026

Hintergrund
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Alle vier Moskauer Flughäfen mussten am Abend zuvor wegen eines Drohnenalarms vorübergehend den Betrieb einstellen, wie RADIO REEPERBAHN Hamburg erfahren hat. Dieser Vorfall ist Teil einer zunehmenden Reihe ukrainischer Drohnenangriffe auf russisches Gebiet, die gezielt die Kriegsmaschinerie des Kreml ins Visier nehmen. Die Airports Scheremetjewo, Wnukowo, Domodedowo und Schukowski sahen sich gezwungen, alle Starts und Landungen für kurze Zeit auszusetzen. Infolgedessen mussten mindestens 25 anfliegende Maschinen auf andere Flugplätze umgeleitet werden, bevor der Alarm am späten Abend aufgehoben werden konnte.

Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin wurden im Zuge des Angriffs mindestens 23 ukrainische Drohnen noch vor den Stadtgrenzen der russischen Metropole von der Flugabwehr abgeschossen. Ob es einzelnen Flugkörpern gelang, die Abwehr zu überwinden oder gar Schäden zu verursachen, dazu machte Sobjanin keine Angaben. Neben Moskau waren auch andere russische Städte betroffen: In Kostroma und Jaroslawl, nordöstlich der Hauptstadt gelegen, kam es ebenfalls zu kurzfristigen Stopps des Flugbetriebs. Die genauen Ziele dieser ukrainischen Drohnen blieben zunächst unklar.

Die Häufigkeit und Intensität der ukrainischen Drohnenangriffe auf russisches Territorium haben in den letzten Monaten deutlich zugenommen, wie unser Sender, RADIO REEPERBAHN, aus verschiedenen Quellen zusammengetragen hat. Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2026 verzeichnete das ukrainische Verteidigungsministerium eine Verdopplung der Angriffe im Vergleich zum Vorjahr, mit über 800.000 verifizierten Treffern auf russische Ziele. Diese Angriffe zielen strategisch auf die Schwächung der russischen Kriegsführung, indem sie Rüstungsbetriebe, Raffinerieanlagen und andere kritische Infrastrukturen tief im Hinterland Russlands attackieren. Die Ukraine setzt Drohnen zunehmend ein, um militärische Überlegenheit zu erzielen; einige Berichte besagen, dass Drohnen für über 90 Prozent aller Angriffe an der Frontlinie und einen Großteil der russischen Verluste verantwortlich sind.

Die wiederholten Drohnenalarme haben erhebliche Auswirkungen auf den zivilen Flugverkehr in Russland. Schon am 9. Oktober 2026 mussten drei Moskauer Flughäfen ihren Betrieb zeitweise einstellen, was zu stundenlangen Sperren und über 130 Flugverspätungen führte. Ein weiterer massiver Drohnenangriff im September 2026 beeinträchtigte ebenfalls über 400 Flüge an allen vier Moskauer Flughäfen. Diese kontinuierlichen Störungen gehen über den Flugverkehr hinaus und beeinflussen auch die russische Wirtschaft. Angriffe auf Ölraffinerien und andere Infrastruktur haben im August 2026 zu einer Treibstoffkrise und einem deutlichen Rückgang der russischen Exporterlöse geführt.

Die Ukraine nutzt die Drohnentechnologie, um trotz materieller Unterlegenheit empfindliche Schläge gegen Russland zu führen und die militärischen und wirtschaftlichen Fähigkeiten des Aggressors zu schwächen. Die Fähigkeit, Drohnen kostengünstig herzustellen, ermöglicht es der Ukraine, ihre wirtschaftliche Unterlegenheit auszugleichen und eine gewisse Unabhängigkeit in der Rüstung zu erreichen. Diese Entwicklung zeigt eine deutliche Verschiebung in der modernen Kriegsführung, bei der Drohnen eine zentrale Rolle im strategischen Konflikt zwischen beiden Nationen spielen.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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