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1. FC Köln siegt im Rheinderby, Fans von Gladbach randalieren

today12. Oktober 2026 1

Hintergrund
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Der 1. FC Köln hat das hitzige Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach am gestrigen Sonntag, dem 11. Oktober 2026, mit einem 2:1-Sieg für sich entschieden. Die Partie im Rhein-Energie-Stadion wurde nach einem sehenswerten Treffer von Saïd El Mala durch Ausschreitungen von Gladbacher Fans überschattet und musste zeitweise unterbrochen werden. Für Gladbachs neuen Trainer Alexander Blessin misslang damit das Pflichtspieldebüt, und die Borussia bleibt nach fünf Spieltagen weiterhin punktlos Tabellenletzter in der Bundesliga.

Alexander Blessin, der erst am 22. September 2026 als neuer Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt wurde, konnte die Trendwende für die Fohlenelf nicht einleiten. Die Niederlage im Derby festigt Gladbachs dramatischen Saisonstart: Mit null Punkten nach fünf Partien belegt die Borussia den letzten Tabellenplatz, was den schlechtesten Saisonstart des Vereins seit elf Jahren darstellt. Blessin hatte zuvor zwei Jahre lang den FC St. Pauli in Hamburg trainiert, wurde dort jedoch nach dem Abstieg 2026 entlassen, bevor er die Aufgabe am Niederrhein übernahm.

Der entscheidende Treffer zum 2:1 für den 1. FC Köln fiel in der 67. Minute durch Saïd El Mala. Der erst 20-jährige deutsche Nationalspieler, dessen Jugendkarriere von 2017 bis 2021 bei Borussia Mönchengladbach begann, bevor er dort aussortiert wurde, erklärte seine provokante Torjubelgeste als „Payback“ für die Gladbacher Spieler, die zuvor den Ausgleich vor den Kölner Fans gefeiert hatten. Zuvor hatte Ísak Bergmann Jóhannesson die Kölner in der 26. Minute in Führung gebracht, bevor Joe Scally in der 39. Minute für Gladbach ausglich.

Die Freude über den Derbysieg wurde jedoch durch massive Fan-Ausschreitungen getrübt. Nach El Malas Führungstreffer randalierten Anhänger im Gästeblock des RheinEnergieStadions, warfen Leuchtraketen in die Kölner Zuschauerränge und zündeten Böller. Auf der Nordtribüne kam es zudem zu einer gewalttätigen Schlägerei zwischen Chaoten beider Lager, die Plexiglas-Trennscheiben zerstörten. Schiedsrichter Florian Badstübner unterbrach die Partie daraufhin in der 76. Minute für mehrere Minuten. Eine Frau soll durch geworfene Pyrotechnik verletzt worden sein, und eine Ordnerin musste nach einem lauten Knallkörper vor Anpfiff behandelt werden. Diese Vorfälle stellen einen herben Rückschlag für das frische Sicherheitskonzept der „Stadionallianzen NRW“ dar, das eigentlich eine Reduzierung der Polizeipräsenz vorsah. Während Gladbachs Sportchef Rouven Schröder sein Entsetzen über die Vorfälle äußerte, spielte Kölns Geschäftsführer Philipp Türoff die Ausschreitungen nach dem Spiel herunter.

Für unseren Hamburger Sender RADIO REEPERBAHN bleibt die Situation bei Borussia Mönchengladbach ein Dauerthema, denn der neue Trainer Alexander Blessin steht bereits nach seinem Debüt unter enormem Druck, die Fohlen aus der akuten Abstiegszone zu führen. Der 1. FC Köln hingegen kann nach dem zweiten Saisonsieg vorerst aufatmen.

Symbolbild – Foto: Muhammad Jawadur Rahman / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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