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USA planen öffentliche Hinrichtung per Livestream

today9. Oktober 2026 1

Hintergrund
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Die Vereinigten Staaten planen, am 3. Dezember die Militärhinrichtung von Nidal Hasan, dem Attentäter des Fort Hood-Massakers von 2009, öffentlich per Livestream zu übertragen. Dieses Vorhaben, das US-Verteidigungsminister Pete Hegseth angekündigt und US-Präsident Donald Trump genehmigt hat, wäre die erste öffentliche Militärhinrichtung seit über 60 Jahren und stößt international auf scharfe Kritik. Das Team von RADIO REEPERBAHN Hamburg beobachtet die Entwicklungen dieser beispiellosen Entscheidung aufmerksam.

Nidal Hasan, ein ehemaliger Major und Psychiater der US-Armee, verübte am 5. November 2009 ein Massaker auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas. Er tötete 13 Menschen und verletzte 32 weitere, während er „Allahu Akbar!“ rief. Hasan wurde 2013 in einem Militärgerichtsverfahren wegen 13-fachen vorsätzlichen Mordes und 32-fachen versuchten vorsätzlichen Mordes für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Seit seiner Verurteilung befindet er sich im Todestrakt der United States Disciplinary Barracks in Fort Leavenworth, Kansas, und ist aufgrund von Schussverletzungen, die er bei seiner Festnahme erlitt, von der Brust abwärts gelähmt.

Die bevorstehende Hinrichtung durch ein Erschießungskommando wäre die erste militärische Hinrichtung in den USA seit 1961, als John A. Bennett wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes gehängt wurde. Eine Hinrichtung durch ein Erschießungskommando gab es in der US-Militärgeschichte zuletzt 1945, als Eddie Slovik wegen Fahnenflucht im Zweiten Weltkrieg hingerichtet wurde. Bei einer Hinrichtung durch Erschießungskommando wird der Gefangene typischerweise an einen Stuhl gefesselt, erhält eine schwarze Kapuze über den Kopf und ein weißer Kreis wird über seinem Herzen platziert. Mehrere Schützen, von denen einer Platzpatronen verwendet, feuern dann gleichzeitig, um den Tödlichen Schuss und die psychologische Belastung für die Schützen zu verteilen.

Die Ankündigung, die Hinrichtung per Livestream zu übertragen, hat weltweit Empörung ausgelöst. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte verurteilte den Schritt und erklärte, dass die Live-Übertragung einer Hinrichtung einer öffentlichen Hinrichtung gleichkomme und gegen das absolute Folterverbot verstoße. Auch US-Gesetzgeber beider Parteien kritisierten das Vorhaben scharf; ein Senator bezeichnete es als „widerlich“ und merkte an, dass „öffentliche Hinrichtungen von repressiven Diktaturen wie dem Iran und Afghanistan durchgeführt werden“. Menschenrechtsorganisationen und die US-amerikanische Bischofskonferenz verurteilten die Entscheidung als „barbarische Förderung einer Kultur des Todes“ und „erschreckende Missachtung der Menschenwürde“. Dies wäre die erste bekannte Übertragung oder Livestreaming einer rechtmäßigen Hinrichtung, und Regierungen wie die in Neuseeland diskutieren bereits die Herausforderungen, den Zugang zu solchem Material für ihre Bürger zu beschränken.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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