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Ukraine-Krieg: Moskau meldet massiven Drohnenangriff

today6. Oktober 2026 2

Hintergrund
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RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet über eine neue Eskalation im Ukraine-Krieg. Moskau meldet einen massiven Drohnenangriff der Ukraine, bei dem nach russischen Angaben rund 650 unbemannte Flugobjekte auf die Hauptstadtregion zielten. Der Großangriff, der sich in der Nacht zum Dienstag ereignete, beeinträchtigte zeitweise den Flugverkehr an den vier Moskauer Flughäfen Scheremetjewo, Wnukowo, Domodedowo und Schukowski erheblich. Diese weitreichende Attacke führte zu vorübergehenden Flugbeschränkungen und zahlreichen Verspätungen.

Berichten zufolge war ein Öllager im Umland Moskaus das primäre Ziel der ukrainischen Drohnen. Insbesondere das Öllager Wolodarskaja, das die großen Moskauer Flughäfen mit Treibstoff versorgt, soll getroffen und in Brand geraten sein. Dieses Lager gilt als das größte Reservoir der Region und ist ein entscheidender Knotenpunkt für die Treibstoffversorgung der russischen Hauptstadt. Die russischen Behörden bestätigten, dass bei dem Angriff mindestens zwei Menschen getötet und neun weitere verletzt wurden, wobei ein Warenlager in Brand geriet und Dutzende Wohnhäuser beschädigt wurden. Gouverneur Andrej Worobjow nannte es einen der schwersten Drohnenangriffe auf die Hauptstadtregion.

Indes griff Russland erneut eine wichtige Brücke in der Ukraine an. Russische Truppen attackierten die Nordbrücke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit Drohnen. Der Angriff fand statt, während Bundeskanzler Friedrich Merz zu einem Überraschungsbesuch in Kiew weilte, was dem Vorfall zusätzliche politische Brisanz verlieh. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von anhaltenden Angriffen auf Brücken und beschrieb die Lage in der Hauptstadt als „sehr dramatisch“.

Die Attacken auf die Kiewer Brücken haben zu erheblichen Störungen im städtischen Verkehr und zu langen Staus geführt, da sie für Logistik und Transport von entscheidender Bedeutung sind. Neben der Infrastruktur in Kiew zielten russische Angriffe laut dem Verteidigungsministerium auch auf Datenzentren in mehreren ukrainischen Städten sowie auf ukrainische Schwarzmeerhäfen wie Tschornomorsk und Ismajil. Zudem wurde ein Frachtschiff nahe Odessa von einem russischen Drohnenangriff getroffen, wobei ein Mensch ums Leben kam und sieben weitere verletzt wurden.

Die Eskalation der gegenseitigen Angriffe auf kritische Infrastruktur zeigt die anhaltende Intensität des Krieges, der nun bereits in seinem fünften Jahr andauert. Beide Seiten nehmen zunehmend Ziele weit hinter den Frontlinien ins Visier, um den Druck auf den Gegner zu erhöhen und dessen Kriegswirtschaft zu schwächen.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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