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Türkei und Pakistan entsenden Truppen nach Saudi-Arabien

today6. Oktober 2026 2

Hintergrund
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RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet über eine bemerkenswerte Entwicklung in der Golfregion: Angesichts der anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffe der Huthi-Miliz entsenden Pakistan und die Türkei Truppen zur Unterstützung Saudi-Arabiens. Diese Maßnahme basiert auf dem sogenannten „Mekka-Verteidigungsabkommen“, welches im August 2026 unterzeichnet wurde und die Sicherheit in der Region stärken soll.

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat in jüngster Zeit vermehrt Ziele in Saudi-Arabien ins Visier genommen. Erst am 4. Oktober 2026 reklamierte die Gruppe Angriffe mit Drohnen und ballistischen Raketen auf Standorte des saudi-arabischen Ölkonzerns Aramco in Riad und im Gebiet von Churais für sich. Nur einen Tag später trafen Angriffe auch eine wichtige Stromverteilerstation in Medina, die auch die Prophetenmoschee versorgt – eine der heiligsten Stätten des Islam. Diese Eskalation des Jemen-Krieges setzt die Regierung in Riad zunehmend unter Druck und zielt darauf ab, saudische Ölexporte durch die Meerenge Bab al-Mandab zu erschweren. Die USA und das Auswärtige Amt bestätigen die angespannte Sicherheitslage mit dem Potenzial für weitere Luftangriffe.

Das entscheidende Verteidigungsabkommen, auch als „Makkah Joint Defence Agreement“ bekannt, wurde am 7. August 2026 in Mekka von Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif unterzeichnet. Es sieht vor, dass ein bewaffneter Angriff auf einen der drei Staaten als Angriff auf alle Mitglieder des Bündnisses gewertet wird, ähnlich dem Artikel 5 des NATO-Vertrags. Ziel ist die Stärkung der kollektiven Abschreckung und die Verbesserung der Verteidigungszusammenarbeit. Das Abkommen baut auf einem bereits im September 2025 geschlossenen gegenseitigen Beistandspakt zwischen Pakistan und Saudi-Arabien auf.

Die jetzige Truppenentsendung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten Huthi-Angriffe. Am 5. Oktober 2026 kamen Außen- und Verteidigungsminister sowie Militärchefs der drei Länder in Riad zusammen, um die operative Umsetzung des Verteidigungspakts zu besprechen. Sie einigten sich darauf, „unverzüglich“ mit der praktischen Umsetzung der kollektiven Verteidigungspflichten zu beginnen und die „schnelle Verlegung“ militärischer Kräfte nach Saudi-Arabien sicherzustellen. Saudi-Arabiens Verteidigungsminister Khalid bin Salman betonte, dies bekräftige die Solidarität und den geeinten Standpunkt der Länder gegen die Aggressionen, die das Königreich und die heiligen Stätten zum Ziel haben.

Obwohl konkrete Details zur Anzahl der entsandten Soldaten, deren genauen Aufgaben oder dem Zeitplan noch nicht bekannt gegeben wurden, ist dieser Schritt von großer geopolitischer Bedeutung. Experten sehen in dem neuen Bündnis eine Reaktion auf den schwindenden Einfluss der USA in der Region und einen Versuch, kollektive Abschreckung zu etablieren. Es wird erwartet, dass die Türkei durch Technologietransfers und Pakistan durch seine militärischen Fähigkeiten, einschließlich nuklearer Kapazitäten, maßgeblich zur Stärkung der regionalen Sicherheit beitragen werden.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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