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Redaktion RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet:
Fifa-Präsident Gianni Infantino steht unter erheblichem Druck und kämpft aktiv um seinen Posten an der Spitze des Weltfußballverbandes. Trotz der Kritik und diverser Kontroversen hat er seine Kandidatur für die Wiederwahl im Jahr 2027 angekündigt. Diese Entscheidung wurde bereits im April 2026 bekannt gegeben und unterstreicht seinen Willen, die Führung der FIFA fortzusetzen.
Ein wesentlicher Grund für den Kampf um seinen Posten ist die massive Kritik, die von verschiedenen Seiten an Infantinos Führungsstil und an der Ausrichtung der FIFA geübt wird. Erst am 25. September 2026 griffen vier der größten europäischen Fußballligen – die Bundesliga, Serie A, La Liga und Premier League – den FIFA-Präsidenten wegen vermeintlichen Führungsversagens scharf an. Sie sprachen von „ausbeuterischen Ideen“ und einem der „größten Machtmissbräuche in der Geschichte“ des Fußballs.
Zusätzlich zu dieser Kritik sieht sich Infantino Vorwürfen mangelnder politischer Neutralität, mangelnder Transparenz und Amtsmissbrauchs ausgesetzt. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die heftige Kritik, die er im Juli 2026 wegen der Aufhebung der Rot-Sperre des US-Stürmers Balogun bei der Fußball-Weltmeisterschaft auf Druck des damaligen US-Präsidenten Trump erhielt. Auch ein gescheiterter Investorenplan für die WM-Privatisierung führte zu weltweiten Protesten und setzte Infantino weiter unter Druck.
Angesichts des wachsenden Widerstands zeigt sich der Schweizer neuerdings kompromissbereiter und hat Reformen sowie höhere Zahlungen an die Mitgliedsverbände in Aussicht gestellt. Er schlug vor, den FIFA-Rat zu bitten, eine externe, unabhängige Bewertung der derzeitigen Führungsstrukturen in Auftrag zu geben und einen strukturierten Konsultationsprozess mit den Konföderationen und Mitgliedsverbänden einzuleiten, um die Entscheidungsprozesse zu stärken. Dies könnte als Versuch gewertet werden, Kritiker zu besänftigen und seine Position vor der anstehenden Wahl zu festigen. Auch RADIO REEPERBAHN in Hamburg beobachtet diese Entwicklungen mit großem Interesse.
Obwohl die Kritik an Gianni Infantino zunimmt und auch ein Strafverfahren gegen ihn läuft, scheint er innerhalb des Weltverbandes noch immer breite Unterstützung zu genießen. Eine Sprecherin der FIFA bestätigte im September 2026, dass sich an seiner Kandidatur für 2027 nichts geändert habe. Es bleibt abzuwarten, ob sich bis zur Wahl ein ernstzunehmender Gegenkandidat formieren wird, der seine Position tatsächlich gefährden könnte.
Symbolbild – Foto: Werner Pfennig / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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