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Kein Sieger im Handball-Nordderby – dieses knappe Ergebnis hat die Fans in Atem gehalten. In einem über die Schlusssekunde hinaus hochspannenden Krimi trennten sich der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt mit 31:31. Dieses packende Unentschieden bedeutet, dass die SG Flensburg-Handewitt dank der besseren Tordifferenz weiterhin an der Spitze der Handball-Bundesliga thront, wie wir hier bei RADIO REEPERBAHN Hamburg berichten.
Das 117. Nordderby, das am Samstag, den 26. September 2026, stattfand, bot Dramatik bis zur letzten Sekunde in einer ausverkauften Kieler Ostseehalle vor 10.285 Zuschauern. Der THW Kiel sah sich schon als Sieger, als Julian Köster einen vermeintlichen Siegtreffer in letzter Sekunde erzielte. Doch nach einer minutenlangen Video-Überprüfung entschieden die Schiedsrichter auf Schrittfehler des Passgebers Domen Makuc, annullierten das Tor und sorgten für ein Pfeifkonzert sowie große Enttäuschung bei den Kieler Fans. Marko Grgic hatte kurz zuvor den Ausgleich für Flensburg erzielt und damit eine Aufholjagd der SG gekrönt.
Die Partie war von Anfang an heiß umkämpft. Die SG Flensburg-Handewitt startete besser und konnte sich zwischenzeitlich mit 9:6 absetzen, bevor die Kieler die Führung übernahmen und mit einem 18:14 in die Halbzeit gingen. Das Derby hatte besondere Brisanz, da beide Rivalen punktgleich und ungeschlagen in das Duell gingen – eine Konstellation, die es zuletzt vor 17 Jahren gegeben hatte. Es ging nicht nur um die Tabellenführung, sondern auch um die Vormachtstellung im norddeutschen Handball.
Für den neuformierten THW Kiel unter seinem neuen Trainer Börge Lund war es das erste Derby in dieser Konstellation, und Spieler wie Domen Makuc, der mit neun Treffern bester Werfer der Kieler war, zeigten eine starke Leistung. Auf Flensburger Seite ragten Aymeric Minne und Simon Pytlick mit jeweils sieben Toren heraus. Trotz eines zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstands in der zweiten Hälfte gab sich die SG nicht geschlagen und erkämpfte sich den wichtigen Punkt, der die Tabellenführung sichert.
Dieses sensationelle Unentschieden unterstreicht einmal mehr die enorme Qualität und Spannung in der Handball-Bundesliga und lässt die Fans in Schleswig-Holstein und darüber hinaus mit Spannung auf die weiteren Entwicklungen in der Saison blicken. Der Kampf um die Meisterschaft verspricht hochklassig und nervenaufreibend zu bleiben, ganz im Sinne des Sports, den wir auch hier in Hamburg mit großer Leidenschaft verfolgen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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