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„Mitnehmen und anzünden“

today22. September 2026 1

Hintergrund
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„Mitnehmen und anzünden“ – unter diesem vielsagenden Motto startet Sandro Wagner seine neue Herausforderung als Cheftrainer bei Hannover 96. Der 38-Jährige wurde am 21. September 2026 offiziell bei den Niedersachsen vorgestellt und hat bereits erste Ansätze präsentiert, wie er den ambitionierten Fußball-Zweitligisten wieder an die Spitze führen möchte. Wagner hat bei Hannover 96 einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.

Die Erwartungen an den ehemaligen Nationalspieler sind hoch, denn Hannover 96 gilt als Aufstiegskandidat in die 2. Bundesliga, hatte jedoch einen schwachen Saisonstart hingelegt. Nach nur einem Sieg aus den ersten fünf Spielen und dem Ausscheiden des vorherigen Trainers Christian Titz, der in der Vorsaison den Aufstieg als Tabellenvierter knapp verpasst hatte, wurde Wagner verpflichtet, um die Wende herbeizuführen. Der Verein, so Wagner, sei ein „Club mit Wucht“ und einem „erfolgshungrigen Umfeld“.

Sandro Wagner bringt trotz seines noch jungen Trainer-Alters bereits beachtliche Erfahrungen mit. Nach dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere im Sommer 2020 begann er seine Trainerlaufbahn und führte die SpVgg Unterhaching 2023 zum Aufstieg in die 3. Liga. Anschließend fungierte er von September 2023 bis Juni 2025 als Co-Trainer der deutschen A-Nationalmannschaft unter Julian Nagelsmann. Seine jüngste Station als Cheftrainer beim FC Augsburg endete jedoch im Dezember 2025 nach nur elf Spielen, was er selbst als „unrühmliches Aus“ bezeichnete. Diese Erfahrung will er nun in Hannover nutzen, um gestärkt in die neue Aufgabe zu gehen.

Mit viel Elan und „maximal ambitioniert“ geht Wagner die neue Aufgabe an. Er erklärte, er habe „richtig Bock auf die Aufgabe“ und sei überzeugt, dass „sehr tolle Jungs in der Kabine sitzen“. Seine Philosophie beschreibt er als einen 360-Grad-Ansatz, der sowohl die Grundlagen des Fußballs als auch moderne Methoden wie Videoanalysen und Datenanalysen umfasst. Er legt Wert auf Empathie und Klarheit in der Führung einer Gruppe und betonte, dass der Trainer vor allem ein guter Mensch sein müsse, der es schafft, alle abzuholen. Seinem Vorgänger Christian Titz zollte er Respekt und bezeichnete ihn als „herausragenden Fußballlehrer“.

Seinen Dienst trat Wagner offiziell am Montag, den 21. September, mit einer ersten Trainingseinheit an. Das Heimspiel gegen den VfL Bochum am Vortag, das Hannover 96 mit 2:1 für sich entscheiden konnte, wurde noch von Interimstrainer Lars Barlemann geleitet. Wagners erste Trainingseinheit fand mit einem ausgedünnten Kader statt, da neun Profis für ihre Nationalmannschaften abgestellt wurden. Er zeigte sich aber zuversichtlich, da er sich in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv mit der 2. Bundesliga und insbesondere Hannover 96 beschäftigt habe.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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