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Hamburgs Remberg

today14. September 2026 6

Hintergrund
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Der Hamburger SV steckt nach einer erneuten deutlichen Niederlage tief in der Krise. Nach der 0:5-Pleite gegen RB Leipzig am dritten Bundesliga-Spieltag, die dritte Niederlage in Folge, äußert sich Kapitän Nicolai Remberg jedoch kämpferisch. Trotz des niederschmetternden Ergebnisses, das den HSV mit null Punkten und zwölf Gegentoren ans Tabellenende spült, sieht Remberg „bessere Ansätze, als in den letzten Wochen“ und betonte: „Werden nicht den Kopf in den Sand stecken“.

Der defensive Mittelfeldspieler, der seit der Saison 2025/26 für die Rothosen spielt und seit der aktuellen Saison die Kapitänsbinde trägt, stellte klar, dass die Partie in Leipzig trotz des identischen Endstands nur das Ergebnis mit dem vorherigen 0:5-Debakel gegen Mainz gemeinsam hatte. Remberg verteidigte seine Mannschaft und erklärte: „Wir waren viel besser heute. Dabei bleibe ich, dahinter werde ich auch stehen.“ Er räumte jedoch ein, dass sich das Team erneut einige Gegentore selbst „reingehauen“ habe und es an Klarheit und Abgeklärtheit mangele.

Tatsächlich zeigte der Hamburger SV in Leipzig phasenweise eine Reaktion und setzte bereits vor der Pause einige Offensivakzente, wodurch die Partie lange offen gehalten werden konnte. Nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Hamburger sogar aussichtsreiche Möglichkeiten zum möglichen 1:2-Anschlusstreffer, die jedoch ungenutzt blieben. Erst nach dem 0:3 durch Willi Orban in der 72. Minute zerfiel die Mannschaft, und die Gegentore vier und fünf folgten innerhalb weniger Minuten.

Auch Cheftrainer Merlin Polzin wollte nicht alles schlechtreden und betonte, dass seine Mannschaft ein „anderes Gesicht“ gezeigt habe als noch in der Vorwoche. Er hob hervor, dass man „brutal zusammensteht“ und forderte, die positiven Dinge aus der zweiten Hälfte mitzunehmen, in der man viele gute Offensivmomente hatte. Routinier Yussuf Poulsen sah ebenfalls Verbesserungen und sprach von lediglich „einzelnen Phasen“, in denen die Mannschaft nicht griffig genug war.

Für Nicolai Remberg zählt nun der Blick nach vorne. Er bekräftigte, die positiven Aspekte wie das Herausspielen guter Chancen mit in die kommenden Aufgaben zu nehmen. Trotz der bitteren sportlichen Situation ist Aufgeben für den HSV-Kapitän keine Option: „Wir werden uns da raus kämpfen. Egal, was passiert.“ Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und das Erkennen von Verbesserungsansätzen sollen die Basis für die dringend benötigte Trendwende bilden.

Symbolbild – Foto: AMORIE SAM / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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