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Ukrainische Drohnen haben Berichten zufolge eine wichtige Raffinerie tief in Sibirien angegriffen, mehr als 2500 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Diese Attacke stellt eine erhebliche Ausweitung der Reichweite ukrainischer Drohnenangriffe auf russisches Territorium dar. Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Omsk in Sibirien mit Drohnen angegriffen, wo sich Russlands größte Raffinerie befindet. Der Gouverneur der Region Omsk bestätigte, dass eine Drohne das nördliche Industriegebiet erreicht hat, während weitere Drohnen abgeschossen wurden.
Das ukrainische Rüstungsunternehmen Fire Point meldete Treffer und Brände sowohl in Omsk als auch in Salawat in der Republik Baschkortostan. Die modernisierten Drohnen des Typs FP-1 sollen eine Entfernung von über 2.500 Kilometern bis nach Sibirien zurückgelegt haben. Diese FP-1-Drohnen, die 2024 in Dienst gestellt wurden, sind für Deepstrike-Missionen konzipiert und verfügen über eine Reichweite zwischen 1600 und 3400 Kilometern, wobei eine verbesserte Variante mit einer Reichweite von 2700 km bereits auf der Eurosatory 2026 vorgestellt wurde. Sie sind mit einem 60 bis 120 Kilogramm schweren Splittergefechtskopf ausgestattet und nutzen Trägheits- und Satellitennavigation. Die Raffinerie in Omsk war bereits im Juli dieses Jahres Ziel eines Angriffs, bei dem eine FP-1-Drohne über zwölf Stunden unterwegs war und wichtige Teile der Anlage außer Betrieb setzte. Auch die Anlagen in Salawat wurden in der Vergangenheit schon mehrfach attackiert.
Die Angriffe auf russische Energieinfrastruktur sind Teil einer umfassenderen Strategie der Ukraine, um die russische Kriegswirtschaft zu schwächen. Ziel ist es, die Einnahmen aus dem russischen Ölhandel zu reduzieren und damit die Finanzierung des Krieges zu erschweren. Fast alle großen russischen Raffinerien sind bereits Ziel solcher Angriffe geworden, wobei nur noch wenige Anlagen im äußersten Osten des Landes bislang unversehrt blieben.
Diese gezielten Attacken zeigen bereits Wirkung. Berichten zufolge ist die Produktionskapazität russischer Raffinerien um bis zu 40 Prozent eingebrochen, was zu massivem Treibstoffmangel in weiten Teilen Russlands geführt hat. Die Unterbrechung der Dieselproduktion trifft Russland besonders hart, da Diesel als wichtiges Exportgut doppelt so viel Geld in die Staatskasse spült wie Rohöl. Diese Entwicklungen werden auch von der Redaktion von RADIO REEPERBAHN in Hamburg genau verfolgt, da sie die weltweiten Energiemärkte und die geopolitische Lage beeinflussen.
Der ukrainische Generalstab bestätigte ebenfalls die jüngsten Angriffe, die die Fähigkeit Kiews unterstreichen, auch weit im russischen Hinterland strategische Ziele zu treffen. Während der Gouverneur von Omsk die Abwehr weiterer Drohnen meldete, bleibt das Ausmaß der Schäden an der größten Raffinerie Russlands abzuwarten. Die Ukraine setzt ihren Abwehrkampf seit Februar 2022 mit Nachdruck fort und nutzt Drohnen als entscheidendes Mittel, um Ziele jenseits ihrer Grenzen anzugreifen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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