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Russische Angriffe haben in der Ostukraine erneut verheerende Folgen gehabt, wobei Dutzende Menschen ums Leben kamen und wichtige Infrastruktur beschädigt wurde. So sind bei Attacken auf zwei Busse in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk mindestens 30 Menschen getötet und 18 weitere verletzt worden. Dies berichten die ukrainischen Behörden und mehrere Nachrichtenagenturen am heutigen Donnerstag. Gleichzeitig musste in der Hauptstadt Kiew und anderen Städten vielerorts der Strom abgeschaltet werden. Unser Sender RADIO REEPERBAHN informiert Sie über die aktuelle Lage.
Die Tragödie in Kramatorsk ereignete sich am Donnerstag, als russische Angriffe zwei Busse ins Visier nahmen und einen davon vollständig zerstörten. Die Staatsanwaltschaft der Region Donezk bestätigte die Opferzahlen von mindestens 30 Toten und 18 Verletzten, nachdem zuvor von einem Dutzend Toten und 14 Verletzten die Rede gewesen war. Die Behörden veröffentlichten Fotos, die leblose Körper und die Überreste des brennenden Buswracks zeigten. Kramatorsk gilt als eine der letzten von der Ukraine kontrollierten Großstädte in der Region Donezk und ist von strategischer Bedeutung für die Logistik der ukrainischen Streitkräfte an der Frontlinie.
Die verstärkten russischen Luftangriffe zielen nicht nur auf zivile Ziele wie Busse ab, sondern auch auf die Energieversorgung des Landes. Infolge dieser Attacken kam es in Kiew und mehreren umliegenden Landkreisen zu notfallmäßigen Stromabschaltungen. Wie der stellvertretende Energieminister Artem Nekrassow mitteilte, haben die russischen Beschüsse Anlagen beschädigt und Spannungsabfälle im Hochspannungsnetz verursacht. Dies führte dazu, dass in Teilen der Millionenstadt auch die Pumpen der Wasserversorgung ausfielen. Auch in frontnahen Gebieten wie Sumy, Charkiw, Donezk und Saporischschja brach die Stromversorgung zusammen. Viele Menschen in Hamburg verfolgen mit Sorge, wie die Ukraine mit Beginn der kalten Jahreszeit eine weitere Eskalation der Angriffe auf ihr Energienetz befürchtet.
Die aktuellen Geschehnisse sind Teil einer Serie massiver russischer Luftangriffe, die die Ukraine seit Wochen erlebt. Erst am Mittwoch hatte Russland das Land mit einer Vielzahl von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen überzogen. Dabei wurden laut ukrainischen Angaben mindestens 32 Menschen getötet und 100 weitere verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem der „niederträchtigsten Angriffe“. Besonders betroffen war dabei auch die Stadt Pryluky in der Region Tschernihiw, wo ein fünfstöckiges Wohnhaus zerstört wurde und 20 Menschen, darunter fünf Kinder, ums Leben kamen.
Russland führt seit mehr als viereinhalb Jahren einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die andauernden Angriffe, die gezielt Zivilisten und kritische Infrastruktur treffen, verschärfen die humanitäre Lage und fordern weiterhin einen hohen Blutzoll. Während die ukrainischen Streitkräfte ihre Städte mit westlicher Militärhilfe verteidigen, rufen Behörden die verbliebenen Bewohner im Gebiet Donezk immer wieder zur Evakuierung in sicherere Regionen auf.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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