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Trump genehmigt Militärhinrichtung in den USA

today6. Oktober 2026 2

Hintergrund
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US-Präsident Donald Trump hat die Hinrichtung des Amokläufers Nidal Hasan per Erschießungskommando genehmigt, was die erste militärische Vollstreckung dieser Art in den Vereinigten Staaten seit 1961 wäre – also seit mehr als 60 Jahren. Diese Entscheidung, die von Verteidigungsminister Pete Hegseth empfohlen und von Präsident Trump befürwortet wurde, hat weitreichende Implikationen für das US-Militärjustizsystem und ist auch für unsere Hörer von RADIO REEPERBAHN Hamburg von großem Interesse. Der Zeitpunkt und Ort der Vollstreckung des Todesurteils gegen den ehemaligen Militärpsychiater, der 2009 auf einem US-Stützpunkt 13 Menschen tötete und 32 weitere verletzte, soll nun vom Secretary of the Army festgelegt werden.

Nidal Hasan, ein Major der US Army und Psychiater, eröffnete am 5. November 2009 das Feuer im Soldier Readiness Processing Center in Fort Hood, Texas. Er tötete 13 Menschen und verletzte Dutzende weitere, darunter zwölf Soldaten und einen Zivilisten. Hasan, der bei dem Angriff angeschossen und gelähmt wurde, bekannte sich 2013 während seines Kriegsgerichtsverfahrens zu der Tat. Er erklärte, auf die Seite gewechselt zu sein und sich als Mudschaheddin im „Jihad“ gegen das US-Militär zu sehen, mit der Begründung, er habe die Soldaten daran hindern wollen, nach Afghanistan zu gehen und Muslime zu töten. Ein Militärgericht verurteilte ihn daraufhin im August 2013 zum Tode.

Militärische Hinrichtungen sind in den USA äußerst selten; die letzte militärische Exekution fand 1961 statt, als Private John A. Bennett wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes gehängt wurde. Die letzte bekannte Hinrichtung durch ein Erschießungskommando im Militär erfolgte 1945. Das US-Militär setzt die Todesstrafe seit 1984 wieder ein, nachdem sie 1983 als verfassungswidrig eingestuft und dann durch eine Anordnung von Präsident Ronald Reagan mit neuen Standards wieder eingeführt wurde. Aktuell befinden sich neben Hasan drei weitere Insassen im Todestrakt des Militärs in Fort Leavenworth, Kansas. Hasan hatte zuletzt im Jahr 2025 versucht, seinen Fall vom Obersten Gerichtshof überprüfen zu lassen, was jedoch abgelehnt wurde.

Die Genehmigung durch Präsident Trump leitet eine Reihe prozeduraler Schritte ein, die jedoch durch weitere Rechtsmittel, wie einen Habeas-Corpus-Antrag vor einem zivilen Bundesgericht, möglicherweise noch Jahre verzögert werden könnten. Grundsätzlich sind alle Todesurteile im Militärjustizsystem automatischen Berufungsverfahren unterworfen und müssen persönlich vom Präsidenten bestätigt werden. Trumps Entscheidung erfolgte zudem kurz nach einem gescheiterten Hinrichtungsversuch durch letale Injektion im zivilen Bereich in Tennessee, und seine Amtszeit war bereits durch eine Wiederaufnahme der Bundes-Todesstrafe und eine hohe Anzahl von Exekutionen zwischen 2020 und Anfang 2021 geprägt. Die Art der Vollstreckung durch Erschießungskommando wurde von der Trump-Administration in der Vergangenheit neben Lethal-Injektion, elektrischem Stuhl und Gasasphyxie als zulässige Methode festgelegt. Für unsere Zuschauer in Hamburg und weltweit bleibt abzuwarten, wann und wie die Entscheidung in diesem historisch bedeutenden Fall umgesetzt wird.

Symbolbild – Foto: Phil Evenden / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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