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Huthi-Miliz greift Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad an

today6. Oktober 2026 1

Hintergrund
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In der saudi-arabischen Hauptstadt Riad wurden jüngst Explosionen gemeldet, zu denen sich die Huthi-Miliz bekannt hat. Ziele der Angriffe waren nach Angaben der Miliz unter anderem der internationale Flughafen sowie Ölanlagen des staatlichen Konzerns Aramco in Riad und im Gebiet von Churais. Die Vorfälle sind Teil einer erneuten Eskalation im regionalen Konflikt, während die von Saudi-Arabien angeführte Militärkooperation Erfolge meldet. Dies berichten wir bei RADIO REEPERBAHN Hamburg mit größter Aufmerksamkeit, da die Entwicklungen im Nahen Osten auch weitreichende globale Auswirkungen haben können.

Die Huthi-Miliz, die vom Iran unterstützt wird, begründete ihre jüngsten Attacken als Vergeltung für vorherige Angriffe Saudi-Arabiens auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa sowie weitere Provinzen wie Saada, Tais und Amran. Das sunnitische Königreich Saudi-Arabien steht im Jemen an der Seite der international anerkannten Regierung und führt seit Jahren eine Militärkoalition an, die Luftangriffe gegen die schiitische Miliz fliegt. Der Konflikt im Jemen hat sich in den letzten Wochen wieder deutlich verschärft, wobei die Vereinten Nationen bereits im August 2026 vor einem erhöhten Risiko eines neuen Großkonflikts warnten.

Als Reaktion auf die Huthi-Angriffe auf saudisches Territorium haben die jemenitischen Regierungstruppen, unterstützt durch die saudisch geführte Koalition, eine umfassende militärische Gegenoffensive gestartet. Ziel ist es, die noch von den Huthis kontrollierten Gebiete zurückzuerobern. Seit Beginn dieser Offensive, die am 4. Oktober 2026 formell angekündigt wurde, meldet die Koalition über 1100 Angriffe und den Einsatz von 100 Kampfflugzeugen zur Unterstützung der Bodentruppen. Dabei sollen 324 wichtige Huthi-Ziele zerstört worden sein.

Die jüngste Eskalation hat auch eine neue internationale Dimension erreicht. Als direkte Folge der zunehmenden Raketen- und Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien haben die Türkei und Pakistan am 5. Oktober 2026 die Entsendung von Streitkräften und militärischen Mitteln nach Saudi-Arabien vereinbart. Dies geschieht im Rahmen des vor zwei Monaten geschlossenen „Mekka-Verteidigungspaktes“. Darüber hinaus zielen die Huthi-Angriffe auch darauf ab, die Durchfahrt saudischer Öltanker durch die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab zu verhindern, um die Öl-Exporte des Königreichs nach Asien zu erschweren. Diese Meerenge ist eine zentrale Route des Welthandels, und ihre Bedrohung durch die Huthis, die auch strategische Küstengebiete und Inseln kontrollieren, kann weitreichende Folgen für die globale Wirtschaft haben, was auch für eine bedeutende Handelsstadt wie Hamburg von Interesse ist.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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