Sport Update

Womens Champions League

today23. September 2026 2

Hintergrund
share close

Der FC Bayern München ist mit einem Dämpfer in die neue Saison der UEFA Women’s Champions League gestartet. Im Auftaktspiel gegen Manchester City verspielten die Münchnerinnen eine komfortable 2:0-Führung und mussten sich am Ende mit einem 2:2-Unentschieden zufriedengeben. Überschattet wurde die Partie zudem von einem Zwischenfall mit Pyrotechnik, der die Bayern-Spielerinnen irritierte und zu scharfer Kritik an der Schiedsrichterin führte. Die Ereignisse haben für Diskussionen gesorgt, da ein Rauchtopf das Spielgeschehen maßgeblich beeinflusste.

Die Bayern-Frauen erwischten am Dienstagabend im Sportpark Unterhaching, ihrer neuen Europapokal-Heimstätte, einen starken Start in die Ligaphase. Giulia Gwinn brachte ihr Team in der elften Minute in Führung, ehe ein Eigentor von Manchester Citys Kerstin Casparij in der 28. Minute die Münchnerinnen mit 2:0 in Front brachte. Kurz vor der Halbzeit nahm die Partie jedoch eine kuriose Wende, als zwei Bengalos von der Tribüne auf den Rasen flogen. Manchester City nutzte die daraus resultierende Verwirrung, und Beth Mead verkürzte noch vor dem Pausenpfiff auf 1:2. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Engländerinnen den Druck und erzielten in der 86. Minute durch Carlotta Wamser den späten Ausgleich zum 2:2-Endstand, nachdem Bayern-Torhüterin Ena Mahmutovic zuvor einen Elfmeter von Khadija Shaw pariert hatte.

Besonders der Anschlusstreffer sorgte für heftige Debatten. Bayerns Direktorin Frauenfußball, Bianca Rech, äußerte Unverständnis darüber, dass die spanische Schiedsrichterin Olatz Rivera Olmedo die Partie trotz des Rauchtopfs auf dem Spielfeld weiterlaufen ließ. Rech kritisierte zudem, dass die Schiedsrichterin den Bengalo eigenhändig vom Rasen entfernte und in Richtung der Fans warf, anstatt das Spiel zu unterbrechen. Nationalmannschaftskapitänin Giulia Gwinn betonte, dass sich das Unentschieden wie „verlorene drei Punkte“ anfühle und forderte von ihrem Team, in solchen Situationen erwachsener aufzutreten. Auch Torhüterin Ena Mahmutovic zeigte sich verwundert über die Situation beim ersten Gegentor und die Entscheidung, das Spiel nicht zu unterbrechen.

Die Pyrotechnik-Aktion in den Vereinsfarben der SpVgg Unterhaching – blau und rot – lässt Spekulationen aufkommen, dass sie von Ultras des Regionalligisten als Protest gegen den Verkauf des Stadions an den FC Bayern und dessen Nutzung als neue Heimspielstätte der Frauenmannschaft geworfen wurde. Die UEFA verhängt regelmäßig harte Strafen für den Einsatz von Pyrotechnik in Stadien. Während die Spielerinnen des FC Bayern nun in der kommenden Woche zum Auswärtsspiel bei Benfica Lissabon antreten, bleibt die Diskussion um den Umgang mit Pyrotechnik und die Entscheidungen der Schiedsrichter bei solchen Vorfällen ein präsentes Thema im europäischen Fußball.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

Rate it