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Hapag-Lloyd bessert Angebot für Reederei ZIM nach

today28. September 2026 5

Hintergrund
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Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd hat ihr Angebot zur Übernahme der israelischen Reederei ZIM nachgebessert. Trotz anhaltender Widerstände, insbesondere aus Israel, macht das Unternehmen dafür größere Zugeständnisse. Das ursprüngliche Angebot vom Februar 2026 sah vor, ZIM für 4,2 Milliarden US-Dollar in bar zu erwerben, mit einem Preis von 35,00 US-Dollar pro Aktie.

Die Übernahmepläne stießen von Anfang an auf erheblichen Widerstand in Israel, sowohl von ZIM-Mitarbeitern als auch von Regierungsvertretern, darunter Verteidigungsminister Israel Katz. Die Hauptbedenken drehen sich um die nationale Sicherheit und die Sorge, dass die Übertragung kritischer maritimer Operationen an ein ausländisches Unternehmen Israels maritime Unabhängigkeit gefährden könnte, insbesondere in Notzeiten. Insbesondere die Tatsache, dass Staatsfonds aus Saudi-Arabien und Katar Anteile an Hapag-Lloyd halten, wurde kritisiert. Sechs von acht israelischen Regierungsstellen, die den Deal prüfen, hatten bereits ihre Ablehnung signalisiert.

Um diese Bedenken auszuräumen, haben Hapag-Lloyd und ihr israelischer Partner FIMI ein überarbeitetes Angebot vorgelegt. Zu den wesentlichen Zugeständnissen gehört die Reduzierung der Schwelle für ausländische Beteiligungen ohne staatliche Genehmigung von 24% auf 10%. Zudem soll eine eigenständige israelische Einheit namens „ZIM Israel“ mit 16 Schiffen unter der Kontrolle von FIMI ausgegliedert werden, die auch die volle Verantwortung für ZIMs „Goldene Aktie“ und die Marke ZIM übernehmen wird. Diese „Goldene Aktie“ sichert dem israelischen Staat besondere Eigentumsrechte und soll Israels Zugang zu wichtigen Schifffahrtsrouten, einschließlich einer direkten Fernost-Verbindung, gewährleisten.

Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen betonte, dass das überarbeitete Konzept darauf abzielt, Israels maritime Sicherheit und Unabhängigkeit zu stärken und den Bedürfnissen der israelischen Regierung entgegenzukommen. Trotz dieser Anpassungen bleibt der Widerstand jedoch bestehen; der Vorsitzende des ZIM-Arbeiterkomitees, Oren Caspi, lehnte den Vorschlag ab, da er eine gefährliche Abhängigkeit von ausländisch kontrolliertem Schiffsverkehr befürchtet. Das Kabinett in Jerusalem sollte ursprünglich am 9. September über die Übernahme abstimmen, hat jedoch durch das überarbeitete Angebot 30 weitere Tage Zeit für eine Entscheidung erhalten.

Die geplante Übernahme würde Hapag-Lloyd, die fünftgrößte Reederei der Welt, weiter stärken und die Flotte auf über 400 Schiffe mit einer Kapazität von mehr als 3 Millionen TEU erweitern. Der Abschluss der Transaktion, die voraussichtlich Ende 2026 erfolgen soll, steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Zustimmung der ZIM-Aktionäre und der zuständigen Aufsichtsbehörden in Israel. Die Situation bleibt angespannt, während RADIO REEPERBAHN Hamburg die Entwicklungen aufmerksam verfolgt.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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